
Ensemble Aurōrae
Aurōrae ist ein junges Ensemble, gegründet von Haike Dietrich, Ema Grčman und Ragna Rian, die sich 2020 in Oslo kennenlernten. Mittels kreativer Performancekonzepte verknüpfen sie das klassische Konzertrepertoire mit eigenen Arrangements, sowie zeitgenössischer und volkstümlich inspirierter Musik, und haben es sich zum Ziel gesetzt, vergessene Werke, v.a. skandinavischer Komponisten, aufzuführen und somit wieder zum Leben zu erwecken. Um ihre Musik einem breiten Publikum zu vermitteln, erweitert das Ensemble das traditionelle Konzertformat durch die Zusammenführung verschiedener Kunstformen, ungewöhnliche Aufführungsorte, Kinder- und Gesprächskonzerte.
Momentan konzentrieren sich die drei Musikerinnen auf Musik aus den nordischen Ländern, und beziehen neben der klassischen Violine auch ein besonderes, traditionell norwegisches Instrument, die „Hardangerfiedel“, in ihre Projekte mit ein. Sie arbeiten mit Veranstaltern wie „Musikk i Nordland“, sowie verschiedenen Komponisten zusammen, und bringen ihre eigenen Auftragskompositionen, wie zum Beispiel "Hardanger Hardcore" von Jaokb Glans, zur Aufführung.

Trio Lys
Das Trio Lys wurde im Jahr 2020 in Norwegen von Daniela Engel (Klarinette, Bassklarinette) Ema Grčman (Cello) und Haike Dietrich (Klavier) gegründet. Die drei Musikerinnen lernten sich in Oslo während ihrer Masterstudien kennen und treten seitdem in verschiedenen Besetzungen regelmäßig zusammen auf. Neben ihrem umfassenden Standardrepertoire konzentrieren sie sich derzeit vor allem auf klassische und zeitgenössische Musik aus Nordeuropa. In ihrem ersten selbst organisierten Konzertprojekt Lind:Berg fokussierten sie sich beispielsweise auf die vielseitige Kammermusik des finnischen Komponisten Magnus Lindberg und präsentieren sich bei Konzerten in Norwegen und in der Schweiz.
Auch in der Saison 25/26 konzentriert sich das Trio Lys auf die Musik für Klarinette, Cello und Klavier aus verschiedensten nordischen Ländern. In ihrem letzten Projekt “Tag und Nacht - Eine Skandinavische Utopie” präsentierten sie Duo- und Triokompositionen von u.a. Kaija Saariaho, Jean Sibelius, Per Nørgård, und Emil Hartmann, sowie eine Auftragskomposition der lettischen Komponistin Asja Ahmetjanova, welche in Zürich lebt. Selbst gestaltete visuelle Effekte unterstrichen hierbei das Wechselspiel von Licht und Schatten, Farbenreichtum und Dunkelheit.

